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Wer ist der Mirabell e.V.?
Unmittelbar nach der Wende gründete ein kleiner Freundeskreis um den Pulower Bürgermeister Matthias Andiel den "Pulower Natur- und Kulturverein". In den Folgejahren unterstützte der Verein den Erhalt des Pulower Gutshauses, den Aufbau der Webwerkstatt und der Lithografiewerkstatt im Gutshaus sowie die Anlage des Kräuter- und Schaugartens in Papendorf und veranstaltete mehrere Sommerfeste mit kulturellem Schwerpunkt.
Unter dem neuen Vorsitzenden Johannes Heimrath erfuhr der Verein seit Herbst 1997 eine deutliche Öffnung nach außen. Um die Vereinsaktivitäten auf eine breitere Basis stellen zu können und vor allem ortsansässige Bürgerinnen und Bürger für die Mitarbeit zu gewinnen, wurde die Satzung überarbeitet. Schließlich erhielt der Verein auch den neuen Namen "Mirabell e.V.".
Der Name ist Programm: Im Hinblick auf die Bemühungen, die Gemeinde Pulow in die regionalen Konzepte für einen sanften Tourismus einzubinden, liegt es nahe, nach einer Besonderheit zu suchen, die Pulow auszeichnet. Das ist zum einen die wunderschöne Landschaft, und das sind zum anderen die wunderschönen Mirabellen-Alleen. "Mirabelle" heißt übersetzt nichts anderes als: "die Wunderschöne"!
Welche Ziele verfolgt der Verein?
Im Zuge der Neugestaltung der Satzung wurden die Vereinsziele deutlicher gefaßt. Neben den ausdrücklich in der Satzung erwähnten Aufgaben wie öffentliche Veranstaltungen, Freizeit- und Bildungsangebote, Förderung von ökologischem Landbau, Landschaftsschutz sowie die Verbesserung der Infrastruktur geht das Selbstverständnis des Vereins noch einige Schritte weiter: Um die Arbeitslosigkeit in der Gemeinde und der gesamten Region zu überwinden, regt der Verein Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen und Existenzgründungen an. Auch angesichts der schier aussichtslosen Ausbildungs- und Arbeitssituation der Jugendlichen darf das Vereinsengagement nicht nur bei Freizeitaktivitäten stehenbleiben. Hier müssen alle Möglichkeiten zur dauerhaften Verbesserung der Lage ausgelotet werden.
Ein wichtiges Anliegen des Vereins ist, die Landschaft der Gemeinde und des ganzen Lassaner Winkels als Kapital für die Einwohner zu erhalten und über den Aufbau eines sensiblen, individuellen Tourismus in ihrem Wert zu steigern.
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